Phoslock
Bitte beachten Sie, dass das international unter der Bezeichnung “Phoslock” vertriebene Produkt in Deutschland ausschließlich unter der Bezeichnung „Bentophos“ und von der Bentophos GmbH vertrieben wird.

Ökotoxikologische Untersuchungen

ecotox-water-flea.jpgÖkotoxikologische Untersuchungen wurden von mehreren unabhängigen universitären und öffentlichen Forschungseinrichtungen mit einer Vielzahl verschiedener Testorganismen durchgeführt. Insgesamt zeichnete sich Phoslock (Bentophos in Deutschland) mit einer niedrigen ökotoxikologischen Relevanz gegenüber den getesteten Organismen aus und bietet damit eine sehr große umwelttechnische Anwendungssicherheit. Eine detaillierte Übersicht von diesen Studie (pdficon_small.gif 800 Kb), zusammengestellt vom technischen Team der Phoslock Water Solution, finden Sie zum Download auf der Seite zu den ökotoxikologischen Untersuchungen. Zusätzlich können Sie einige der wichtigsten ökotoxikologischen Erhebungen externer Institutionen von der Publikationsseite herunterladen.

In den letzten vier Jahren weltweit über 100 Phoslock-Applikationen ohne negative Auswirkungen auf die aquatische Flora und Fauna durchgeführt worden.

ecotox-fish1.jpgecotox-shrimp.jpgecotox-midge-larvae.jpg

Humantoxikologische Untersuchungen

fosrenol1.jpgAußerdem wurde eine Vielzahl humantoxikologischer Untersuchungen über die Wirkung von Phoslock (Bentophos in Deutschland) und Lanthanchlorid auf die menschliche Gesundheit durchgeführt. Die Ergebnisse wurden von der technischen Abteilung der Phoslock Water Solution in Australien analysiert, ausgewertet und in einem Übersichtsdokument

zusammengestellt.

Die Kleierde (Bentonit) hat demnach keine humantoxische Wirkung. In vielen Regionen wird Bentonit sogar als Futtermittelzusatz verwendet. Im Gegensatz zu anderen phosphatbindenden Materialien findet Lanthan aktuell als therapeutisches Agens in der medizinischen Behandlung von nierenkranken Personen Verwendung. In Australien, Europa und den USA wird Lanthancarbonat unter dem Handelsnamen Fosrenol als Phosphatbinder zur Behandlung der Hyperphosphatämie von chronisch nierenkranken Dialysepatienten eingenommen. Normalerweise wird eine Tagesdosis von 1,5 bis 3 g Lanthan am Tag verordnet. Diese Dosis überschreitet bei weitem die Menge Lanthan die ein Mensch durch Wasser eines mit Phoslock (Bentophos in Deutschland) behandelten Wasserreservoirs aufnehmen könnte (siehe auch Übersichtsdokument Seite 9).

 

Detaillierte Informationen aus klinischen Tests mit Lanthancarbonat zur Zulassung von Fosrenol finden Sie auf der Webseite des Herstellers (www.fosrenol.com).

Definition von Toxizität

Die Toxizität einer Substanz ist definiert als der Grad der Schädigung gegenüber dem der Substanz exponierten Organismus. Der toxische Effekt kann gegenüber einem ganzen Organismus, einem Organ (Organotoxizität) oder auch nur einer Zelle (Zytotoxizität) gemessen werden.
Das zentrale Konzept der Toxizität basiert auf dosisabhängigen Effekten: alles kann bei entsprechender Dosierung toxisch sein. Die Größe der Dosis ist abhängig von der verabreichten Substanz und dem betroffenen Organismus. Daher wird die effektive Dosis meistens in der Einheit mg Substanz pro kg Körpergewicht und Tag ausgedrückt.